Der Erotikkatalog – Seine Geschichte

03. Dezember 2012

Der Erotikkatalog  -  Seine Geschichte

Prickelnde Erotik für die schönsten Stunden zu zweit ist heute kein Tabuthema mehr. Alle, die frischen Wind in ihr Liebesleben bringen wollen, können heute im Erotikshop vor Ort einkaufen oder aber einen Erotikkatalog nutzen, um schnell und bequem im Internet einkaufen zu gehen. Was heute selbstverständlich ist, war vor gar nicht allzu langer Zeit noch eine Unmöglichkeit, denn wenn es um Erotikartikel ging, musste alles noch still und heimlich unter dem Ladentisch gekauft werden. Einen Erotikshop zu besuchen oder aus einem Erotikkatalog Dessous, Dildos oder auch Kondome zu bestellen, war nicht möglich.

Erst eine Frau brachte die Erotik nach Deutschland und eröffnete den ersten Erotikshop – Beate Uhse. Sie erkannte Weiterlesen »

SelfDelve – die bunte Welt der Dildos

21. August 2012

Das alltägliche Leben ist meist langweilig und wenig bunt, also liegt es nahe, sich das Leben ein wenig farbenfroher und damit auch fröhlicher zu machen. Das gilt auch oder sogar besonders für das Sexleben, denn wer will schon Langeweile im Bett? Damit es spannend bleibt, gibt es heute Dildos, die sich grundlegend von denen unterscheiden, die man noch vor wenigen Jahren kaufen konnte. Immer mehr Frauen wollen Farbe ins Spiel bringen und nicht länger einen vielleicht naturgetreu geformten, aber dennoch auffällig künstlichen Penis mit ins Bett nehmen. Wenn das der Fall ist Weiterlesen »

Dildos und Facebook – eine gelungene Kombination

31. Juli 2012

Fast hat es den Eindruck, als würde in der heutigen Zeit nichts mehr ohne Facebook gehen. Man kommuniziert über Facebook, kauft über Facebook ein und man teilt auch seine sexuellen Vorlieben mit anderen, in dem man im größten sozialen Netzwerk der Welt auch offen über Dildos, Plugs und andere Spielzeuge für Erwachsene und deren Anwendung berichtet. Es ist erstaunlich, was man bei Facebook alles zum Thema Dildo finden kann. Vieles ist ernst gemeint, andere Dinge sind lustig und manchmal ist auch etwas Peinliches dabei.

Alle großen und bekannten Sexshops und Hersteller von Sextoys haben eine eigene Seite auf Facebook und nutzen die Möglichkeit des F-Commerce, also die Facebook Form des E-Commerce, für ihre Produkte zu werben und ihren Kunden Sexspielzeug ohne große Umwege auch zu verkaufen. Das macht es bequem, denn der Kunde muss nicht mehr extra die Seite des jeweiligen Unternehmens aufrufen, sondern kann direkt an Ort und Stelle einkaufen gehen. Was aber Facebook und Dildos noch verbindet, das sind die Kommentare und Einträge der User, denn wie so häufig bei Facebook werden Dinge gepostet, die nicht unbedingt für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Da sind zum Beispiel diejenigen, die sich an der Ex-Freundin rächen wollen und via Facebook der halben Welt verraten, dass sich Dildos in allen Farben und Formen in der Schublade der Verflossenen befinden. Man sollte dann auf die Daumen und die Kommentare achten, denn es sind besonders die Damen, denen dieser Beitrag gut gefällt, wahrscheinlich weniger aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um einen fiesen Racheakt handelt, sondern vielmehr, dass die Geschlechtsgenossin so viele Dildos besitzt und diese offenbar dem verschmähten Liebhaber vorzieht. Dann gibt es Frauengespräche, bei denen ganz offen über Dildos und Vibratoren und ihre Vorzüge und Nachteile geplaudert wird und auch das immer im Fokus der Facebook Gemeinde. Dann gibt es Posts mit dem Titel „So, der Chef ist zurück, lass uns die Dildos rausholen“ und man überlegt, um welche Firma es sich dabei wohl handeln mag.

Auch etwas kryptische Einträge wie „Wird’s mir zu pervers, komm Dildo, wir gehen zu Facebook“ regen zum Nachdenken an, wer sich wohl hinter diesem Satz verbirgt. Allerdings sprechen 81 Leute darüber und sage und schreibe knapp 56.000 Leuten gefällt das. Es werden sogar User geoutet wie der bemitleidenswerte Robin, über den bei Facebook geschrieben wird, dass er sich gerne einen Dildo in den Po steckt. Immerhin, vier Mitgliedern der Community gefällt auch das, obwohl nicht ganz klar ist, ob der Beitrag oder die Tatsache gefällt, dass Robin eine Vorliebe für Dildos im After hat.

Zum Schluss ist mir noch die Anzeige einer Schule in Österreich aufgefallen, von der ich nicht wusste, dass es so etwas überhaupt gibt. Auf Facebook wirbt eine Berufsfachschule für Sexspielzeug und erotisches Zubehör aus Innsbruck und ich frage mich, welcher Beruf ausgeübt wird, wenn man diese Schule absolviert hat.

Dildos im Hotel

12. Juli 2012

In einem Hotel zu wohnen macht Spaß, wenn man Urlaub macht, es kann aber auch sehr stressig sein, wenn man zum Beispiel beruflich unterwegs ist. Ein Hotelzimmer ist ein Zuhause auf Zeit und entsprechend sind die meisten Zimmer auch eingerichtet. Es gibt ein Bett und einen Schrank, häufig auch einen Schreibtisch oder einen Tisch mit den dazu passenden Sesseln. Wer in einem Luxushotel bucht und dort in einer Suite wohnt, der bekommt gleich eine ganze Wohnung mit Ess-, Wohn- und Schlafzimmer, ein Marmorbad und nicht selten auch einen Flügel und eine Einrichtung, die aus kostbaren Antiquitäten besteht. Aber ganz gleich, in welchem Hotel Weiterlesen »

Der Dildo für alle Fälle

05. Juli 2012

Noch vor wenigen Jahren sahen die Dildos, die man im Sexshop kaufen konnte, alle gleich aus: Sie hatten mehr oder weniger die Form eines Penis und sie waren fleischfarben, um die ganze Sache authentischer und damit auch ein bisschen natürlicher zu machen. Die Dildos von damals waren zwar unterschiedlich lang, aber sie waren in jedem Fall zu lang und damit auch zu unhandlich, um sie zum Beispiel mit auf Reisen zu nehmen. Die Zeiten haben sich geändert und die Dildos auch, denn die Modelle, die Frau heute kaufen kann, sind bunt, sie sind angenehm in der Konsistenz und es gibt sie in vielen unterschiedlichen Größen, die von sehr klein und handlich bis hin zu extra large reichen. Natürlich ist Weiterlesen »

Dildos, Sex und Jobs

04. Juli 2012
Sexshop Leuchtschriften

Die Sexindustrie wirbt um die Milliarden der Konsumenten.
Foto: dubassy /  shutterstok.com

Dass man mit Sex Geld verdienen kann, ist bekannt, aber die Erotikbranche ist ein wahres Milliardengeschäft. Nicht nur mit Pornos lassen sich Milliarden verdienen, auch mit Sexspielzeug aller Art wird weltweit sehr viel Geld verdient. Die Zahlen stagnieren nicht wie in vielen anderen Branchen, im Gegenteil, die Zahlen im Erotikgeschäft steigen mit schöner Regelmäßigkeit Jahr für Jahr weiter an. Wo viel Geld verdient wird, da gibt es auch vieleJobs und auch hier ist das Erotikgeschäft einer der Spitzenreiter, denn viele Menschen leben vom Designen, von der Herstellung, dem Verkauf und dem Versand von Dildos, Vibratoren und vielen anderen Sextoys. Unter den vielen Jobs, die es in der Erotikbranche gibt, sind zwei so ungewöhnlich,

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Immer wieder sonntags

21. Juni 2012

Wer am Sonntagmorgen gerne knackig frische Brötchen essen will oder für einen Besuch am Nachmittag noch einen Strauß Blumen braucht, der kann entweder an eine Tankstelle oder aber zum Bahnhof fahren. Leider ist das Angebot an den meisten Tankstellen nicht so besonders, denn wer möchte schon fünf mickrige Rosen in Zellophan verschenken, die nach Diesel und Motoröl riechen und deshalb ist der Bahnhof die bessere Alternative. Die größeren Bahnhöfe erinnern immer ein bisschen an eine kleine Stadt in einer großen Stadt und in fast jedem Bahnhof kann man neben einem Blumengeschäft und meist sogar mehreren Bäckereien auch einen Sexshop finden, der sich immer ein wenig in der hinteren Ecke bei den Schließfächern und neben den Toiletten versteckt. Wenn man an einem Sonntag verreisen möchte und vielleicht noch einen Dildo oder Kondome kaufen will, dann hat man Pech, denn sonntags dürfen die Sexshops in den Bahnhöfen nicht öffnen und das hat seinen Grund: Sie verkaufen keine Dinge, die für eine Reise von Bedeutung wären. Das war bis vor ein paar Wochen noch Gesetz, aber ein findiger Sexshop Betreiber im Hauptbahnhof von München hat dieses Gesetz sehr geschickt ausgehebelt.

In einem Bahnhof dürfen nur die Geschäfte am Sonntag ihre Pforten öffnen, die Artikel verkaufen, die man auf Reisen braucht, also einen Koffer oder auch eine Zeitung, um sich die langen Stunden auf einer Zugfahrt zu verkürzen. Aber braucht man auch einen Porno oder einen Dildo, wenn man verreisen will? Die Stadt München sagt nein, und als der Sexshop Inhaber trotz Verbot auch weiter am Sonntag seine Artikel verkauft hat, brummte ihm die Stadt ein saftiges Ordnungsgeld von 2.000,- Euro und ein Verbot auf, an Sonn- und Feiertagen zu verkaufen. Das wollte der Inhaber aber nicht auf sich sitzen lassen, zahlen wollte er erst recht nicht und ging vor Gericht.

Die Richter waren um diesen Fall nicht zu beneiden, denn die Argumente, die der Anwalt des Klägers vorbrachte, hatten Hand und Fuß. Wenn man sich die lange Zugfahrt mit dem Lesen einer Zeitung vertreiben darf, warum nicht auch mit einem erotischen Magazin oder einem pornografischen Buch? Im Zeitalter von Laptop und Tablet-PC werden nicht nur Spielfilme gerne gesehen, um sich die Zeit zu vertreiben, also warum nicht auch ein heißer Streifen? Und überhaupt, wird nicht immer dafür geworben, sich in den Ferien vor Aids und Geschlechtskrankheiten effektiv mit der Hilfe von Kondomen zu schützen? Warum sollten dann im Sexshop am Bahnhof keine Präservative verkauft werden, ganz gleich an welchem Wochentag? Diesen Argumenten konnten sich die Richter dann nicht mehr verschließen und gaben dem Inhaber des Sexshops recht. Er darf künftig auch an Sonntagen und an Feiertagen seinen Laden öffnen, aber nur eingeschränkt.

So dürfen im Sexshop am Münchner Hauptbahnhof sonntags Kondome, Bücher, Zeitschriften und auch DVDs verkauft werden, aber wenn man einen Dildo, einen Vibrator oder Gleitgel kaufen will, muss bis zum Montag warten. Diese Dinge, so argumentierten die Richter, kann man mit auf Reisen nehmen, aber sie sind nicht unbedingt notwendig und gehören damit auch nicht zum Reisebedarf, wie zum Beispiel die Blumen oder die belegten Brötchen.

Auch klauen will gelernt sein

14. Juni 2012

Ladendiebstähle sind in der heutigen Zeit an der Tagesordnung und auch das Überfallen von Läden ist nicht wirklich Neues. Meist suchen sich die Räuber Geschäfte wie teure Boutiquen, Antiquitätenläden oder Juweliere aus, denn in diesen Geschäften kann man davon ausgehen, dass auch richtig Geld in der Kasse ist. Zunehmend werden aber auch Sexshops überfallen, denn das Geschäft mit Liebe und Erotik blüht und volle Kassen sind an der Tagesordnung. Komischerweise interessieren sich nur die wenigsten Räuber für den Inhalt der Kasse, sondern räumen stattdessen die Regale leer und sacken Dildos, Vibratoren und andere erotische Spielzeuge ein. Auch in Brasilien ist es neuerdings zum Trend geworden Sexshops leer zu räumen, aber ein Dieb, der sich sehr wahrscheinlich schon über den Coup seines Lebens gefreut hat, wird sich letztendlich sehr geärgert haben.

Es ist zwar kaum vorstellbar, dass alle Räuber, die in Sexshops einbrechen, nur für den Eigenbedarf stehlen, aber es hat zumindest den Anschein, wenn man bedenkt, dass die Kassen nach einem Überfall noch voll, die Regale dafür aber leer gefegt sind. Der Einbrecher in Brasilien hat einen ganz besonderen Dildo mitgehen lassen und der war mit Sicherheit nicht fürs eigene Schlafzimmer gedacht, denn dieser Dildo war aus Gold und damit das Prunkstück der Sexboutique. Der Räuber schnappte sich den Dildo im Wert von umgerechnet 4.000,- Euro und wird sich schon die Hände gerieben haben, als er aus dem Fenster türmte, aber er hat sich ein bisschen zu früh gefreut. Der güldene Dildo, den er bei seinem Raubzug erbeutet hat, erwies sich in allen Belangen als vollkommen nutzlos.

Der Dildo aus Gold sieht teuer und toll aus, aber das ist dann auch schon alles, denn man kann die Goldschicht nicht einfach mal so ablösen und als Freudenspender ist das Schmuckstück auch nicht zu gebrauchen. Was soll der Dieb damit machen? In die Vitrine stellen ist eine schlechte Idee, besonders in einem so konservativen und streng katholischen Land wie Brasilien. Er kann ihn auch schlecht bei eBay anbieten, ohne aufzufallen, und in den örtlichen Kleinanzeigen würde sich die Annonce „Goldener Dildo wie neu zu verkaufen“, auch nicht sehr gut machen. Er könnte den Dildo auch als Vibrator gebrauchen, aber dafür müsste der Mann, der seine Beute mit Waffengewalt eingefordert hat, erst einmal das dazu passende Ladegerät haben und das hat er in seiner Eile dummerweise im Regal vergessen. Unrecht gut gedeiht nicht gut, könnte man jetzt philosophieren oder einfach nur Pech gehabt.

Kein anrüchiger Job

12. Juni 2012

Keiner kauft Dildos und keiner hat je einen benutzt, viele wissen nicht mal, was das ist – es grenzt schon an ein Wunder, dass die Branche rund um das Sexspielzeug so sehr boomt. Mit Dildos und Vibratoren ist es anscheinend wie mit der Bildzeitung und den täglichen Soap Operas, denn die sieht sich auch keiner an und keiner würde sich je die Zeitung mit den großen Buchstaben kaufen. Auch hier muss ein Wunder am Werk sein, denn sowohl die Auflagen der Boulevardzeitung als auch die Einschaltquoten der Daily Soaps sind mehr als nur gut. Aber es gibt immer noch eine kleine Gruppe von Leuten, die tatsächlich Dildos im Erotikshop kaufen oder im Internet bestellen.

Wenn etwas nicht gefällt, nicht passt oder irgendwie nicht dem entspricht, was man haben wollte, dann tauscht man es um. Es gibt aber gewisse Dinge, die sind vom Umtausch ausgeschlossen und das hat seine Gründe. Unterwäsche kann man ebenso wenig umtauschen wie Dessous und Bademode, aber auch Sextoys gehören zu den Dingen, die man nicht einfach so wieder zurückschicken darf. Aber die Käufer tun es trotzdem, immer in der Hoffnung, dass der Laden, bei dem sie ihren Dildo gekauft haben, so kulant ist und den Dildo ohne Murren umtauscht oder das Geld zurückgibt. Wird Unterwäsche umgetauscht, dann kann man vielleicht sehen, ob sie getragen wurde, aber was ist mit einem Dildo? Hier gibt es nur eine Möglichkeit: Man muss daran riechen.

Zugegeben, es klingt nicht besonders appetitlich an Dildos und Vibratoren zu riechen, um festzustellen, ob sie gebraucht wurden, aber es gibt eine Frau mit Namen Annabelle Knight, die genau das tut. Sie ist, wenn man so will, „Schnüfflerin“ in Sache Sextoys. Die 27 Jahre alte Britin arbeitet offiziell als Testerin für den größten Anbieter von Sextoys im Königreich, für viele Menschen aber hat Annabelle Knight den schlimmsten Job in Großbritannien. Annabelle stört das nicht weiter, denn sie nimmt es mit Humor und geht sogar ins Fernsehen. Im Channel 4 spricht sie in der Sendung “More Sex Please, We’re British”, über Sextoys im Allgemeinen und über ihren Job im Besonderen. Seitdem diskutieren die Briten über die hübsche Frau mit den langen dunklen Haaren, die für ihre gute Nase bezahlt wird. Aber Annabelle Knight schnuppert nicht nur an Dildos, die die Kunden zurückschicken, sie probiert die neuen Modelle auch aus. Dieser Job ist ihrer Ansicht nach wesentlich anstrengender, denn das Unternehmen hat 15.000 Dildos auf Lager. Selbst wenn Annabelle an sieben Tagen in der Woche jede Stunde einen anderen Dildo ausprobieren würde, wäre sie sehr lange beschäftigt. Riechen ist da deutlich einfacher und stressfreier.

Der Designer Dildo – echt erhellend

04. Juni 2012

Wir alle kennen den Geist aus der Lampe, der immer dann erscheint, wenn ein Wunsch erfüllt werden soll. Natürlich gibt es den Geist nicht, aber es gibt Lampen, die Wünsche erfüllen und eine solche Lampe wurde vom englischen Designer Marc Dibeh erdacht. Die Lampe hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich, denn sie birgt ein kleines pikantes Geheimnis, das sich erst auf den zweiten Blick dem Betrachter offenbart. Aber man muss schon sehr genau hinschauen, wenn man den Geist in dieser besonderen Lampe erkennen will.

Was haben Lampen und Dildos miteinander zu tun? Gar nichts, oder doch, wenn man sich nämlich die Lampe von Marc Dibeh kauft, dann wird schnell klar, dass Dildos und Lampen sehr wohl etwas miteinander zu tun haben. Aber der Reihe nach. Die Tischleuchte, die der Designer entworfen hat, sieht aus wie ein kleiner Baum, mit einem Stamm und einer Krone. Auf einem der Äste sitzt ein kleiner knallroter Vogel, der dem ansonsten weißen Baum einen tollen Farbklecks verleiht. Dieser Vogel sieht toll aus und ist ein echter Eyecatcher, wenn man ihn jedoch genauer anschaut, dann hat der Ast, auf dem der Vogel sitzt, die Form eines Dildos. Aber das ist noch nicht alles, denn neben dem Schalter, mit dem man die Lampe ein- und ausknipsen kann, befindet sich eine kleine Vorrichtung. Mittels dieser Vorrichtung kann man den Vogel vom Ast nehmen und den Ast ausklinken, und schon hat man einen handlichen Dildo.

„Love the Bird“, nennt der Designer sein Werk – liebe den Vogel, oder liebe den Ast, denn schließlich ist der Ast derjenige, der Freuden spendet, der kleine rote Vogel ist nur das schmückende Beiwerk. Die schicke Lampe hat aber noch eine Besonderheit. Normalerweise ist die stilisierte Lampe in Weiß gehalten, aber sie ist auch eine Art Ampel, denn es gibt die Möglichkeit, die Krone in einem dezenten Gelb erstrahlen zu lassen. Wenn der Dildo Ast und der Vogel entfernt werden, dann erstrahlt die Krone der Tischlampe in Rot und das signalisiert, dass es ein schöner Abend alleine oder zu zweit werden kann.

Was soll uns die Dildo Lampe sagen, oder anders gefragt, lohnt es sich, diese Lampe zu kaufen? Lampen kann man eigentlich immer gebrauchen und Dildos auch, und wenn man dann noch ein Designer Lampe haben will, die nicht jeder hat, dann ist man gut beraten, diese schicke Lampe zu kaufen. Man kann sie ins Wohnzimmer stellen, denn auf den ersten Blick ist sie ja einfach nur eine schöne außergewöhnliche Lampe, aber der bessere Platz wäre sehr wahrscheinlich das Schlafzimmer und der Nachttisch. Frauen, die die Lampe kaufen, müssen nicht mehr in der Schublade kramen und suchen, sondern knipsen einfach die Lampe an, entfernen den Vogel und den Ast und schon steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege. Am Tag steht auf dem Nachttisch dann einfach nur eine unschuldige Lampe, aber am Abend ist es wie mit dem Geist aus der Lampe – mit nur einem einzigen Handgriff erfüllt die Lampe Wünsche. Was will man noch mehr?

Dildos, Sexshops und viele Vorurteile

27. Mai 2012

Es ist noch nicht allzu lange her, da konnte man einen Sexshop nur an besonders dunklen Orten finden. Bahnhöfe waren beliebt, aber nur dort, wohin sich kaum ein Reisender verirrte. Wer Sexshops gesucht hat, der konnte sie auch im Rotlichtviertel der Stadt finden, denn Dildos waren schließlich nur etwas für die Damen aus dem horizontalen Gewerbe. Wer einen Sexshop besuchen wollte, der schlug den Mantelkragen nach oben, setzte sich nach Möglichkeit einen Hut und eine Sonnenbrille auf und wählte den späten Abend für einen ungestörten Einkauf. Deutschland war zu dieser Zeit noch prüde und verklemmt, aber mit den 1968ern kam auch die sexuelle Revolution, aber leider erreichte die freie Liebe nicht alle und Sexspielzeug war immer noch kein Thema. Heute ist die Revolution (fast) in den Köpfen der Menschen angekommen und die Sexshops heißen Erotikboutiquen. Trotzdem gibt es zum Thema Dildo, Vibrator und Co. noch immer jede Menge Vorurteile.

Sexshops sind nichts für Frauen

Noch immer sind 80% der Kunden, die einen Erotikshop besuchen, männlichen Geschlechts und nur selten verirren sich Frauen in einen Sexshop. Wobei wir auch schon beim nächsten Vorurteil wären, denn die Mehrzahl der Frauen traut sich nicht in einem Sexshop, weil da ja doch nur Männer sind, die sich lüstern anstarren. Dieses Vorurteil stammt allerdings noch aus der Zeit, als die meisten Sexshops noch an eine dunkle Lasterhöhle erinnerten, in denen die Wände mit schwarzem Samt ausgeschlagen waren und in denen Männer in engen Videokabinen saßen. Die Sexshops von heute sind oft freundlicher, geschmackvoller und viel heller eingerichtet als manche Modeboutique, und Sexshops sind leiser, denn hier dröhnt keine Musik so laut aus den Boxen, was ein Gespräch zwischen Verkäufer und Kunde unmöglich macht. Apropos Verkäufer, diejenigen, die heute in einem Sexshop arbeiten, haben Ahnung von den Dingen, die sie verkaufen. Sie sind gut ausbildet und wissen, was sie da an den Mann oder an die Frau bringen. Frauen, denen immer noch der Mut fehlt, in einem Sexshop einen Dildo zu kaufen, sollten einfach mal ihr Herz in die Hand nehmen und sich in einem modernen Sexshop umsehen, sie werden mit Sicherheit angenehm überrascht sein. Aber es gibt noch mehr Vorurteile und irrige Meinungen zum Thema Sexshop.

Wer in einen Sexshop geht, der hat Probleme mit dem Sex

Impotenz gehört zu den Dingen, vor denen Männer mehr Angst haben als vor einem globalen Atomkrieg, denn Männer werden an ihrer Standhaftigkeit gemessen und nicht an ihrer Persönlichkeit. Die Männer, die regelmäßig Kunden in einem Sexshop sind, müssen Potenzprobleme haben, und wenn sie dann auch noch einen Dildo kaufen, dann ist das der ultimative Beweis für ihre Unzulänglichkeit. Welcher Mann kauft für seine Frau schon ein künstliches Glied, wenn er doch selbst seinen Mann stehen kann? Auf den Gedanken, dass es auch Spiele zu zweit gibt, die sehr anregend und aufregend sind und die überhaupt nichts mit Impotenz zu tun haben, kommt keiner. Auf der anderen Seite müssen Frauen, die einen Sexshop besuchen und dort einen Dildo kaufen, unattraktiv sein, denn wenn sie attraktiv wären, dann hätten sie schließlich einen Mann und der Dildo wäre damit überflüssig. So das Denken der meisten Männer über Frauen, die Dildos kaufen. Auch das ist ein Irrtum, denn die meisten Frauen, die einen Dildo kaufen, haben keine Probleme damit, Männer kennenzulernen (die meisten sind glücklich verheiratet) und sie sind auch nicht lesbisch, ein Vorurteil, das sich ebenfalls hartnäckig hält, wenn es um Frauen und den Kauf eines Dildos im Sexshop geht.

Warum kommen so wenige Menschen auf den Gedanken, dass es einfach nur Spaß macht, alleine oder zu zweit Sexspielzeug auszuprobieren? Vielleicht sind die Deutschen immer noch viel zu verklemmt und im Grunde ihres Herzens immer noch sehr prüde. Das Beispiel Skandinavien macht Mut, denn in Schweden, Norwegen und auch in Finnland gehen die Menschen sehr locker mit dem Thema Sex und Sexspielzeug um und einen Dildo kann man dort sogar an einer Tankstelle kaufen.

Wenn der Dildo unter den Hammer kommt

18. Mai 2012

Auktionen boomen, erst vor ein paar Tagen wurde das Bild „Der Schrei“ des norwegischen Malers Edvard Munch für sagenhafte 120 Millionen Dollar versteigert, und ist damit das teuerste Bild, das jemals unter den Hammer kam. So viel Geld werden die Schweizer Verkehrsbetriebe wahrscheinlich nie zusammenbekommen, wenn sie das versteigern, was ihre Fahrgäste so im Zug vergessen, aber dafür ist das Angebot bei den Versteigerungen auch deutlich abwechslungsreicher. Auch den einen oder anderen Dildo kann man dort mit ein bisschen Glück für kleines Geld ersteigern.

Die Schweizer mögen Sexspielzeug, und auch wenn es um die Versteigerungen des Fundbüros der Bahn geht, dann sind oft Dildos und andere Sextoys dabei. Das, was in anderen Ländern vor der Auktion schamhaft aussortiert wird, bereitet den Schweizern keine Kopfschmerzen, denn aus Erfahrung weiß der Auktionator, dass auch auf Dildos fleißig geboten wird. Allerdings wird im Internet versteigert und das Netz ist bekanntlich anonym und deshalb ist es auch nicht allzu peinlich, wenn man sich vom heimischen Computer aus einen Dildo ersteigert. Wenn man in einem Raum mit vielen anderen Menschen sitzt und dann die Hand heben muss, um einen Dildo zu ersteigern, dann sieht das schon ganz anders aus. An Nachschub fehlt es übrigens nicht, denn nur sehr wenige, die einen Dildo in der Bahn vergessen, gehen auch später ins Fundbüro, um sich das gute Stück wieder abzuholen.

Unter einen Hammer ganz anderer Art kam jetzt ein Dildo in den USA. Dort kam eine Frau vor den Richter, die einen 25 cm langen, rosafarbenen Dildo nach einem Polizisten geworfen hat und den Cop an der Stirn traf. Ein tätlicher Angriff mit einer „Waffe“ auf einen Polizeibeamten ist im Staat New York ein Verbrechen und kann mit Gefängnis geahndet werden. Die Dame hatte Streit mit ihrem Freund, und als die Beamten anrückten, griff sie in ihrer Wut nach dem Erstbesten, was sie als Wurfgeschoss finden konnte und das war eben ein Dildo.

Der „grüne“ Dildo

17. Mai 2012

Dass Grün mehr als nur eine Farbe ist, wissen alle, für die Öko und Bio zum täglichen Leben gehören. Dildos und Lebensmittel passen auf den ersten Blick nicht zusammen, aber wenn man es im Zusammenhang mit Öko und Bio sieht, dann passt es. Der Trend ist Grün und das in jeder Beziehung, denn nicht nur wenn es um das geht, was wir jeden Tag essen, sondern auch um den Sex, dann spielt die Öko Bewegung eine immer größere Rolle.

Dioxin in den Eiern, Hormone im Fleisch und giftige Weichmacher im Dildo – die Zeit ist reif für ökologisch einwandfreie Lebensmittel und Sextoys. Was beim Fleisch und den Eiern aufregt, sollte auch beim Kauf eines Dildos ein Thema sein, denn auch hier ist nicht alles Bio und damit gesundheits- und umweltfreundlich. Viele Dildos werden im fernen China produziert, und dort nimmt man es auch mit gesundheitsschädlichen Materialien nicht so genau. In vielen europäischen Staaten stehen Dildos aus China deshalb mittlerweile auf dem Index für gesundheitsschädliche Dinge, und die Rufe nach einem Öko Dildo werden immer lauter. Ein neues Buch mit dem Titel „Eco Sex“ gibt Stoff zum Nachdenken und zeigt Wege auf, wie man Spaß mit einem Dildo haben kann, ohne dabei die Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Auf 224 Seiten erklärt die Autorin Stefanie Iris Weiss, wie man Dildos und den ökologischen Gedanken effektvoll miteinander verbinden kann, ohne dass der Spaß dabei verloren geht. Stefanie Iris Weiss will die ökologische Revolution, auch wenn es um den Sex geht, und ist deshalb eine Verfechterin der nachhaltigen Dildos.

Wie das allerdings genau aussehen soll, ist noch eine große Frage, es steht aber fest, dass viele Menschen über dieses Problem ernsthaft nachdenken. Die Umsatzzahlen für Dildos aus Stein, Holz und Glas steigen und das ist der beste Beweis dafür, dass man auch verantwortungsbewusst mit dem Thema Umwelt und Sex umgehen kann. Grün ist tatsächlich mehr als eine Farbe, auch wenn es um die schönste Nebensache der Welt geht.

Very British – die Briten und der Dildo

15. Mai 2012

Kontinentaleuropäer haben Sex, die Briten haben eine Wärmflasche – lange Jahre hielt sich dieses Gerücht über die etwas spröden und vermeintlich verklemmten Engländer von der schönen Insel. Jetzt kam heraus, dass es die Briten faustdick hinter den Ohren haben, denn kein anderes Volk in Europa ist so heiß auf Sextoys wie die Briten im Allgemeinen und die Engländer im Besonderen.

Es liegt sehr wahrscheinlich an der weltweiten wirtschaftlichen Krise, die ja bekanntlich auch vor der britischen Insel nicht haltgemacht hat, aber in den Zeiten der Rezension gehen die Engländer nicht mehr shoppen oder in den Pub, sie gehen stattdessen lieber in den Sexshop und machen es sich dann zu Hause gemütlich. Die Zahlen sprechen für sich, denn mittlerweile haben drei Viertel der englischen Frauen einen Dildo, und täglich werden es mehr. Besonders wild auf Dildos sind die Damen in der kleinen Stadt Fleet in der Grafschaft Hampshire, denn sie geben im Durchschnitt 62 Pence für Sextoys aller Art aus. Dann folgt auch schon die Gemeinde Didcot in der idyllischen Grafschaft Oxfordshire, gefolgt von Godalming in Surrey und Basingstoke, wieder im schönen Hampshire. Die Sexshopbesitzer reiben sich die Hände und erweitern ständig ihr Sortiment, und selbst in den am Ort ansässigen Apotheken klingeln die Kassen und neben Hustensaft und Kopfschmerztabletten kann man vielerorts jetzt Dildos kaufen. Auch die großen Supermarktketten sind auf den Sexzug aufgesprungen und verkaufen Sexspielzeug in großer Auswahl zwischen Gemüse, Brot und Bier.

Das Ende der Fahnenstange was die Dildos und die Briten angeht, ist aber nach Meinung von Experten in der Branche noch lange nicht erreicht. Führende Wirtschaftsfachleute haben ausgerechnet, dass sich der Umsatz an Dildos, Vibratoren, Penisringen und anderen Toys im Jahre 2020 weltweit verachtfachen wird. Die munteren Briten werden dann nicht mehr wie aktuell 5,5 Milliarden Pfund für Dildos und Co ausgeben, sondern satte 40 Milliarden Pfund. Was macht Sextoys ausgerechnet für Briten so interessant und aufregend?

Vermutlich ist es der mittlerweile sehr offene Umgang der Stars und Sternchen mit dem Thema Dildo. Eine Dokumentation mit dem Titel „Mehr Sex bitte, wir sind Briten“, war ein Knaller im Fernsehen und in dieser Sendung haben sich auch Stars wie Oscarpreisträgerin Gwyneth Paltrow oder der „Desperate Housewives“ Star Eva Longoria über ihre Vorlieben beim Sex und auch über Dildos geäußert.

Dildos nur für Christen

14. Mai 2012

„Gott hat den Sex erfunden und seine Gefolgschaft sollte das Beste daraus machen“ – so lautet das Motto von Lael Harrelson, der Betreiberin eines christlichen Sexshops in den USA. Die Amerikaner haben ein, wenn man es vorsichtig formuliert, etwas gespaltenes Verhalten, wenn es um Sexspielzeug und den Sex an sich geht. In einigen Staaten im Süden des Landes steht auf den Besitz und den Verkauf von Dildos, Vibratoren und ähnlichen Sextoys eine nicht gerade kleine Geldstrafe, und dort werden Dildos noch unter der Ladentheke verkauft. Im Vergleich dazu kann man in Schweden einen Dildo sogar an einer Tankstelle kaufen. Auf der anderen Seite haben die USA die größte Pornoindustrie der Welt. Jetzt gibt es etwas Neues, und zwar einen Sexshop nur für Christen, der sich übrigens einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut.

Lael Harrelson ist die Inhaberin eines solchen christlichen Sexshops für Erwachsene oder genauer gesagt, nur für Paare und die müssen zudem auch noch verheiratet sein, und zwar miteinander, wenn sie dort einen Dildo kaufen wollen. Dieser Sexshop ist gelinde gesagt bizarr, denn man kann dort Dildos und Vibratoren kaufen, aber eben nur dann, wenn man sich als Ehepaar ausweisen kann. Lesbische Frauen und homosexuelle Männer werden dort nicht bedient. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was die Dildos, die im „Covenant Spice“, so heißt der Sexshop, von denen unterscheidet, die zum Beispiel lesbische Frauen benutzen. Wahrscheinlich gibt es keinen, aber die Besitzerin beruhigt ihr Gewissen, wenn Sie Dildos nur für heterosexuelle Paare anbietet. Die Toys für Christen sollen mehr Schwung in das Eheleben bringen und dienen als Hilfsmittel, wenn eine Ehe beispielsweise nicht mehr so funktioniert, wie es sein sollte. Trennungen werden nicht gerne gesehen, dann doch lieber einen Dildo kaufen und wieder Pep ins Eheleben bringen. Das ist natürlich eine sehr einfache Möglichkeit, um eine Ehe zu retten, vorausgesetzt in der Ehe stimmt es nur im Bett nicht mehr. Andere Probleme kann ein Dildo leider nicht wegzaubern.

Purer Luxus – der etwas andere Dildo

30. April 2012

Normalerweise sind Dildos aus Silikon, aus Latex oder auch aus Jelly, aus Holz, Glas oder auch aus Metall. Aber wie wäre es denn mal mit einem Dildo aus Edelmetall oder einem Dildo aus glänzendem Gold oder aus echtem, matt schimmerndem Platin? Kein Problem, wenn man das nötige Kleingeld mitbringt, denn dann kann man auch diese kostbaren Toys bekommen.

Gold ist ein ganz besonderes Metall. Es ist extrem hitzebeständig, sieht umwerfend gut aus und ist nach Meinung von Finanzexperten als Geldanlage sogar noch besser als Aktien oder Geld. Wenn man sich einen Dildo aus 18-karätigem Gold kauft, dann schlägt man praktisch die berühmten zwei Fliegen mit einer Klappe. Auf der einen Seite hat man einen Dildo, der sich, wenn der Hersteller nicht zu viel verspricht, wunderbar anfühlt und sehr gut sauber halten lässt. Auf der anderen Seite hat man auch eine gute Vorsorge fürs Alter. Ach so, der Preis, der liegt bei knapp 10.000,- Euro, aber dafür wird dieser hochkarätige Dildo auch in einem diskreten Kästchen geliefert, das mit blauem Samt ausgeschlagen ist.

Steine dürfen gerne ein wenig kleiner sein, aber echt sollten sie sein – alle Frauen, die ihr Herz an die kleinen edlen Steine gehängt haben, die können selbstverständlich auch einen Dildo mit diesen kleinen feinen Steinen bekommen. Schön wie ein Schmuckstück ist ein Dildo aus Rhodium, der mit kleinen Diamanten verziert ist, die unter der Oberfläche eingearbeitet wurden. Dieses funkelnde Vergnügen kostet rund 3.000,- Euro, und da die Form dieses Dildos nicht unbedingt an einen Penis erinnert, kann man das gute Stück auch zur Zierde auf der Kommode liegen lassen. Alle, die nicht ganz so viel Geld für Sextoys übrig haben, aber trotzdem etwas Besonderes möchten, die können auch einen Dildo kaufen, der mit bunten Swarovski Steinen verziert ist. Diese Designer Dildos, die übrigens in Großbritannien ein echter Renner sind, kosten knapp 200,- Euro und machen sich mit Sicherheit sehr gut auf jedem Nachttisch.

Es war einmal … der Dildo als Heilmittel

27. April 2012

Wer sich in der heutigen Zeit einen Dildo zulegt, der will entweder ein bisschen mehr Pep ins Sexleben bringen oder einfach nur seinen Spaß alleine oder auch zu zweit haben. Einen medizinischen Hintergrund haben Dildos nicht. Gut, Sexualtherapeuten und auch viele Frauenärzte empfehlen ihren Patientinnen einen Dildo, wenn die vielleicht Probleme damit haben, einen Orgasmus zu bekommen, aber der Dildo als Heilmittel spielt heute keine Rolle mehr. Das war einmal anders, und wenn man sich heute vorstellen soll, dass man angeblich hysterische Frauen durch den Einsatz eines Dildos von ihrem „Leiden“ befreien kann, dann klingt das für mich ein bisschen nach Hokuspokus oder einem schlechten Witz.

Im 19. Jahrhundert kamen die ersten Dildos auf den Markt, oder das, was man darunter verstand. Diese Dildos waren mit den heutigen Modellen in keinster Weise zu vergleichen, denn sie waren eine Art Maschine. Frauen, denen unwissende Ärzte Hysterie attestiert haben, mussten sich mit dem Bauch nach unten auf einen Tisch legen und wurden dann mit diesem vorsintflutlichen Dildo „behandelt“. In der Regel dauerte es bis zu zehn Minuten, bis die Damen zum Orgasmus kamen. Danach waren sie ruhiger (was kein Wunder ist) und galten von ihrer Hysterie als geheilt. Das Ganze lief unter dem Deckmantel der Wissenschaft und wirft bis heute ein sehr seltsames Bild auf die Rolle der Frauen im 19. Jahrhundert. Vielleicht hätten sich die Herren der Schöpfung ein wenig mehr Mühe mit ihren Ehefrauen geben sollen, denn was eine Maschine in weniger als einer viertel Stunde erledigen kann, das hätten die Herren im heimischen Schlafzimmer auch geschafft und mit ein bisschen Einfühlungsvermögen auch in einem kürzeren Zeitraum. Aber damals waren Frauen, die sexuell selbstbewusst waren, keine richtigen Frauen und alle Damen, die von Zeit zu Zeit ein wenig hysterisch wurden, die konnte man ja, wahrscheinlich zum Vergnügen des Arztes, an eine Dildomaschine anschließen, um sie zu heilen.

Wie schön, dass es heute anders ist und Männer es tatsächlich schaffen, Hysterie und sexuelle Lust auseinanderzuhalten.

Pump up the Volume – der Dildo zum Aufpumpen

25. April 2012

Einen Luftballon kann man aufpumpen und eine Luftmatratze auch, aber einen Dildo? Auch das gibt es und dieser Dildo ist etwas ganz Besonderes und für alle Frauen (und auch Männer) geeignet, die vielleicht noch nicht so viel Übung im Umgang mit einem Dildo haben.

Was muss man sich unter einem Dildo zum Aufpumpen vorstellen? Ganz einfach, der Dildo erinnert ohne Volumen an eine leere Bananenschale, aber wenn man die kleine Handpumpe bedient, dann wird er größer und größer. Wie groß, das entscheidet immer der- oder diejenige, die ihn benutzt und das macht diesen Dildo so ungemein praktisch. Nicht jede Frau steht auf Riesen und nicht alle Frauen wollen einen Dildo, der ihnen alleine von der Optik her schon Angst macht. Mit dem Dildo zum Aufpumpen ist das alles kein Thema mehr, denn man muss ihn einfach nur in die gewünschte Größe pumpen. Das kann unter Umständen sehr viel Spaß machen und ist für Frauen, die den Umgang mit einem Dildo noch nicht gewohnt sind, eine tolle Sache. Mit diesem Dildo kann man wunderbar üben und sich immer ein Stückchen weiter wagen. Ist der Dildo komplett aufgepumpt, dann reizt er bei den Damen die Blase und bei den Herren stimuliert er die empfindliche Prostata.

Auch Frauen, die Schwierigkeiten damit haben, einen vaginalen Orgasmus zu bekommen, können mit dem Dildo zum Pumpen üben und so herausfinden, welche Größe die richtige ist. In der Praxis ist das schon ein wenig schwerer genau den passenden Partner zu finden, der die richtige Penisgröße mitbringt. In der Regel ist der flexible Dildo 25 cm lang und lässt sich stufenlos von 2,5 cm bis zu 4,2 cm im Durchmesser aufpumpen. Wohlgemerkt, aufgepumpt wird der Dildo erst nach dem Einführen, denn nur auf diese Weise kann man erkennen, wie er sich anfühlt und ob man nicht doch vielleicht noch ein bisschen pumpen muss.

Flip Hole – der Dildo, der sich selbst reinigt

19. April 2012

Sauberkeit und Hygiene spielen im Zusammenhang mit Sextoys eine sehr große Rolle. Die meisten Dildos lassen sich einfach und ohne große Probleme reinigen, aber es gibt auch Modelle, bei denen es ein wenig schwerfällt, sie wirklich keimfrei sauber zu halten. Das gilt ganz besonders für Sexspielzeug, das ausschließlich für die Herren der Schöpfung gedacht ist. Aber es gibt auch hier einen Weg keimfrei Spaß zu haben und dieser Weg heißt Flip Hole.

Sexspielzeug für Männer ist vielschichtig und für den Spaß allein gibt es viele Modelle mit vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, um die Lust abzureagieren. Aber auch Dildos in allen Varianten sind bei Männern sehr beliebt und diese Dildos müssen besonders gründlich gereinigt werden. Wenn kein Kondom benutzt wird, dann ist eine gründliche Reinigung das A und O, aber leider sind viele Männer Putzmuffel. Um es den Herren ein wenig einfacher zu machen, wurde Flip Hole erfunden, ein Sextoy, das sich praktisch von selbst sauber macht. Die Handhabung ist denkbar einfach und alles, was man haben muss, ist einen Wasserhahn.

Was genau ist Flip Hole und wie funktioniert dieses neue Sexspielzeug? Bei Flip Hole handelt es sich um ein Sextoy für Männer ist ein Masturbator mit vielen Noppen und Rillen, die für Vergnügen sorgt. Nach dem Spaß muss das Toy einfach nur unter den Wasserhahn gehalten werden, denn wenn es mit Wasser in Berührung kommt, dann öffnet es sich wie von Zauberhand selbst und muss nur noch gründlich abgespült werden. Mann muss nicht mehr mühsam mit dem Lappen zu Werke gehen, sondern nur noch einen Moment Zeit mitbringen. Flip Hole ist laut Hersteller das ideale Geschenk für den Partner und wird mit einer kleinen Auswahl an unterschiedlichen Gleitmitteln geliefert. Wer einen Flip Hole verschenken will, der muss allerdings tief in die Tasche greifen, denn günstig ist das moderne und hygienische Sexspielzeug für Männer leider nicht.

Das kleine Dildo Lexikon

12. April 2012

Was ein Dildo ist, das weiß wahrscheinlich (fast) jeder, aber wer weiß, was ein EZ-Rider ist oder wozu man einen Magic Zoom benutzt? Woher kommt eigentlich der Name Dildo? Alles das sind Fragen, die dringend beantwortet werden müssen.

Das Wort Dildo hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache und wird von Dilettare für erquicken oder laben abgeleitet. Im Italienischen wurde daraus Diletto und das wiederum bedeutet entzücken, was den Nagel auf den Kopf trifft, denn ein Dildo ist dazu da, Freude zu bereiten. Es gibt eine Vielzahl von Dildos und alle sorgen auf ihre Art und Weise für Entzücken, aber welcher Dildo ist der richtige?

Der Dong

Unter einem Dong versteht man einen Dildo, der sehr realistisch aussieht und bei dem es in der Regel um die detailgetreue Nachbildung eines Penis handelt. Das Original kann zum Beispiel einem bekannten Pornostar gehören, aber es gibt auch die Möglichkeit, das Glied des Partners nachbilden zu lassen. Eine nette Idee für Frauen, deren Männer vielleicht oft auf Geschäftsreise sind.

Der Double Dong

Ein Double Dong ist im Grunde ein Dong, aber mit dem kleinen Unterschied, dass dieser besondere Dildo zwei Enden hat. Gedacht ist er für das Liebesspiel zwischen zwei Frauen, die sich alleine mit ihrem Körperdruck viel Vergnügen bereiten können.

Der EZ-Rider

Ein EZ-Rider oder auch Easy Rider genannt, hat nichts mit Motorrädern und Peter Fonda zu tun, sondern eher mit einem Hüpfball, wie man ihn aus dem Fitnessstudio oder auch dem Kinderzimmer kennt. Auf diesem Hüpfball ist ein Dildo montiert, der für allerlei Vergnügen bei der Büroarbeit sorgen kann.

Der Dildo String

Der Dildo String ist salopp gesagt der Dildo to go, denn hier ist der Dildo fest in einem Slip fixiert und kann auf diese Weise bequem mit in die Arbeit gehen oder auch mit in die Ferien fahren.

Der Magic Zoom

Ein Magic Zoom ist der vielleicht ungewöhnlichste Dildo, den es gibt und der fast ein bisschen etwas Avantgardistisches hat. Der Magic Zoom ist aus Kristall Acrylglas und hat einen sehr interessanten Hohlschliff. Dieser raffinierte Lupenschliff sorgt für tiefe Einblicke des Partners in die Vagina, was ein sehr spannendes Abenteuer für zwei sein kann.

 
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