Gefährliche Dildos

heie Dildos bei Redstore.de

Das Verbot von so genannten “Jelly Dildos” wird immer lauter. Die sehr preiswerten Dildos aus PVC haben nicht erst seit gestern einen denkbar schlechten Ruf.


Greenpeace und Ökotest laufen mittlerweile Sturm gegen Dildos aus Jelly. Diese Dildos, die auf PVC Basis hergestellt werden, enthalten Weichmacher (Phthalaten), die für die Gesundheit äußerst schädlich sind und sogar im Verdacht stehen, Krebs zu verursachen. Einige dieser Weichmacher sind Hormonen ähnlich und haben auch deren biochemischen Eigenschaften. Sie werden besonders über die menschlichen Schleimhäute aufgenommen und die sind bei der Benutzung eines Dildos ja immer im Spiel.
In vielen europäsichen Ländern sind diese Weichmacher schon im Spielzeug für Kinder, im Medizin- und Lebensmittelbereich verboten. Nur Sexspielzeuge dürfen weiterhin Weichmacher enthalten.
Die Jelly Dildos, die sehr preiswert in Sexshops und auch im Internet angeboten werden, stammen fast ausnahmslos aus Fernost. Die Gesundheitsminister der EU Staaten, allen voran die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, sehen allerdings keinen Handlungsbedarf. Das brachte den Hersteller von Sextoys dermaßen auf die Palme, dass er sich zu einer bisher einzigartigen Aktion entschloß.
Es könne nicht angehen, meinte der Geschäftsmann, dass man sich in der EU über ein Standardmaß von Bananen und Gurken Gedanken macht, aber ein eventuell krebserregender Wirkstoff weiterhin ungeniert in Dildos und Vibratoren verarbeitet werden darf, ohne das sich jemand in der Politik darüber Gedanken macht. Er bietet seinen Kunden nun an, die alten und gefährlichen Jelly Dildos zurück zu geben und dafür einen gesundheitlich unbedenklichen Dildo aus medizinischem Silikon zu nehmen. Wer sich dazu entschließt, erhält eine “Abwrackprämie” von 40,- Euro. Aber das reicht noch nicht, der Firmeninhaber möchte vor allem die breite Öffentlichkeit auf die Gefahren von Jelly Dildos aus China aufmerksam machen. Denn kaum ein Händler und auch kein Kunde kann einem Dildo ansehen, ob in ihm Weichmacher verarbeitet worden sind. Eine Kennzeichnungspflicht ist das Mindeste, was die Verbraucher erwarten können. Andere fordern sogar ein generelles Verbot der bunten Dildos aus Jelly.

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