Dümmer als die Polizei erlaubt

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In Zürich kam es jetzt zu einem besonders grotesken Raubüberfall. Eine Krankenschwester überfiel einen Sexshop und stellte sich dabei dümmer an als die Polizei erlaubt.


In der Schweiz gehen die Uhren bekannter weise etwas anders und manches ist einem normalen Mitteleuropäer eher unverständlich. Zum Beispiel das Schweizer Verständnis für Zeit. Aber was sich ein Pärchen aus dem Wallis jetzt in Zürich geleistet hat, das ist selbst für die kleine Schweiz sehr extravagant.

Mit einer täuschend echt aussehenden Feuerzeugpistole betrat die 27-jährige Krankenschwester zusammen mit ihrem Verlobten einen Sexshop in Zürich und forderte vom verdutzten Verkäufer das Bargeld aus der Kasse. Als der 63-jährige sich weigerte, stülpte im die Krankenschwester eine Papiertüte über den Kopf und griff selbst in die Kasse.
Zu ihrer Enttäuschung waren da aber gerade mal nur 2.000,- Franken drin und das war wahrscheinlich der Auslöser für die Wut des Pärchens. Sie begannen kurzerhand den ganzen Laden einzupacken. In vier mitgebrachte Koffer stopften sie alles was nicht niet- und nagelfest war. Unter anderem 578 Porno DVDs, diverse Vibratoren, Dildos und auch Dessous. Alles in allem hatte der Inhalt der Koffer einen Wert von 15.000,- Franken (ca. 10.100,- Euro).
Auf der Flucht hatten die beiden aber offensichtlich das Gewicht ihrer Beute unterschätzt und so kam es, dass sie einen Teil der Beute verloren haben. Die gut bürgerliche Friesstraße in Zürich war plötzlich übersät mit Dildos, DVDs und hoch erotischer Wäsche.
Das alleine war schon ziemlich blöd, aber noch dümmer war es, dass die Krankenschwester und ihr Fast-Ehemann dem Verkäufer im Sexshop auch noch das Handy weggenommen hatten. Mittels Handy Ortung war es für die Polizei ein Leichtes, den Standort der Räuber heraus zu bekommen. Wenige Stunden nach dem bizarren Überfall wurde beide festgenommen.
Ein Züricher Bezirkgericht sprach nun das Urteil über die beiden geständigen Dildo Räuber. Die Dame aus dem Wallis bekam 14 Monate Haft und 500,- Franken Geldstrafe wegen Kokain Besitz. Ihr Grund für die Tat war einfach: Geldmangel.
Mir drängen sich in diesem Zusammenhang allerdings zwei Fragen auf: Erstens, wer geht mit vier Koffern zu einem Raubüberfall in einen Sexshop? Und zweitens, wie hoch mag der Umsatz in einem Schweizer Sexshop sein, dass man das Geld gleich Kofferweise raus schleppen muss?

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