Auch klauen will gelernt sein

heie Dildos bei Redstore.de

Ladendiebstähle sind in der heutigen Zeit an der Tagesordnung und auch das Überfallen von Läden ist nicht wirklich Neues. Meist suchen sich die Räuber Geschäfte wie teure Boutiquen, Antiquitätenläden oder Juweliere aus, denn in diesen Geschäften kann man davon ausgehen, dass auch richtig Geld in der Kasse ist. Zunehmend werden aber auch Sexshops überfallen, denn das Geschäft mit Liebe und Erotik blüht und volle Kassen sind an der Tagesordnung. Komischerweise interessieren sich nur die wenigsten Räuber für den Inhalt der Kasse, sondern räumen stattdessen die Regale leer und sacken Dildos, Vibratoren und andere erotische Spielzeuge ein. Auch in Brasilien ist es neuerdings zum Trend geworden Sexshops leer zu räumen, aber ein Dieb, der sich sehr wahrscheinlich schon über den Coup seines Lebens gefreut hat, wird sich letztendlich sehr geärgert haben.

Es ist zwar kaum vorstellbar, dass alle Räuber, die in Sexshops einbrechen, nur für den Eigenbedarf stehlen, aber es hat zumindest den Anschein, wenn man bedenkt, dass die Kassen nach einem Überfall noch voll, die Regale dafür aber leer gefegt sind. Der Einbrecher in Brasilien hat einen ganz besonderen Dildo mitgehen lassen und der war mit Sicherheit nicht fürs eigene Schlafzimmer gedacht, denn dieser Dildo war aus Gold und damit das Prunkstück der Sexboutique. Der Räuber schnappte sich den Dildo im Wert von umgerechnet 4.000,- Euro und wird sich schon die Hände gerieben haben, als er aus dem Fenster türmte, aber er hat sich ein bisschen zu früh gefreut. Der güldene Dildo, den er bei seinem Raubzug erbeutet hat, erwies sich in allen Belangen als vollkommen nutzlos.

Der Dildo aus Gold sieht teuer und toll aus, aber das ist dann auch schon alles, denn man kann die Goldschicht nicht einfach mal so ablösen und als Freudenspender ist das Schmuckstück auch nicht zu gebrauchen. Was soll der Dieb damit machen? In die Vitrine stellen ist eine schlechte Idee, besonders in einem so konservativen und streng katholischen Land wie Brasilien. Er kann ihn auch schlecht bei eBay anbieten, ohne aufzufallen, und in den örtlichen Kleinanzeigen würde sich die Annonce „Goldener Dildo wie neu zu verkaufen“, auch nicht sehr gut machen. Er könnte den Dildo auch als Vibrator gebrauchen, aber dafür müsste der Mann, der seine Beute mit Waffengewalt eingefordert hat, erst einmal das dazu passende Ladegerät haben und das hat er in seiner Eile dummerweise im Regal vergessen. Unrecht gut gedeiht nicht gut, könnte man jetzt philosophieren oder einfach nur Pech gehabt.

Tags: , ,

Eine Antwort hinterlassen

* - Spam will be NOT approved. Save your and my time!