Dildos und Facebook – eine gelungene Kombination

heie Dildos bei Redstore.de

Fast hat es den Eindruck, als würde in der heutigen Zeit nichts mehr ohne Facebook gehen. Man kommuniziert über Facebook, kauft über Facebook ein und man teilt auch seine sexuellen Vorlieben mit anderen, in dem man im größten sozialen Netzwerk der Welt auch offen über Dildos, Plugs und andere Spielzeuge für Erwachsene und deren Anwendung berichtet. Es ist erstaunlich, was man bei Facebook alles zum Thema Dildo finden kann. Vieles ist ernst gemeint, andere Dinge sind lustig und manchmal ist auch etwas Peinliches dabei.

Alle großen und bekannten Sexshops und Hersteller von Sextoys haben eine eigene Seite auf Facebook und nutzen die Möglichkeit des F-Commerce, also die Facebook Form des E-Commerce, für ihre Produkte zu werben und ihren Kunden Sexspielzeug ohne große Umwege auch zu verkaufen. Das macht es bequem, denn der Kunde muss nicht mehr extra die Seite des jeweiligen Unternehmens aufrufen, sondern kann direkt an Ort und Stelle einkaufen gehen. Was aber Facebook und Dildos noch verbindet, das sind die Kommentare und Einträge der User, denn wie so häufig bei Facebook werden Dinge gepostet, die nicht unbedingt für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Da sind zum Beispiel diejenigen, die sich an der Ex-Freundin rächen wollen und via Facebook der halben Welt verraten, dass sich Dildos in allen Farben und Formen in der Schublade der Verflossenen befinden. Man sollte dann auf die Daumen und die Kommentare achten, denn es sind besonders die Damen, denen dieser Beitrag gut gefällt, wahrscheinlich weniger aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um einen fiesen Racheakt handelt, sondern vielmehr, dass die Geschlechtsgenossin so viele Dildos besitzt und diese offenbar dem verschmähten Liebhaber vorzieht. Dann gibt es Frauengespräche, bei denen ganz offen über Dildos und Vibratoren und ihre Vorzüge und Nachteile geplaudert wird und auch das immer im Fokus der Facebook Gemeinde. Dann gibt es Posts mit dem Titel „So, der Chef ist zurück, lass uns die Dildos rausholen“ und man überlegt, um welche Firma es sich dabei wohl handeln mag.

Auch etwas kryptische Einträge wie „Wird’s mir zu pervers, komm Dildo, wir gehen zu Facebook“ regen zum Nachdenken an, wer sich wohl hinter diesem Satz verbirgt. Allerdings sprechen 81 Leute darüber und sage und schreibe knapp 56.000 Leuten gefällt das. Es werden sogar User geoutet wie der bemitleidenswerte Robin, über den bei Facebook geschrieben wird, dass er sich gerne einen Dildo in den Po steckt. Immerhin, vier Mitgliedern der Community gefällt auch das, obwohl nicht ganz klar ist, ob der Beitrag oder die Tatsache gefällt, dass Robin eine Vorliebe für Dildos im After hat.

Zum Schluss ist mir noch die Anzeige einer Schule in Österreich aufgefallen, von der ich nicht wusste, dass es so etwas überhaupt gibt. Auf Facebook wirbt eine Berufsfachschule für Sexspielzeug und erotisches Zubehör aus Innsbruck und ich frage mich, welcher Beruf ausgeübt wird, wenn man diese Schule absolviert hat.

(copyright by David)

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